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Über uns

Über uns

Am Rhein verwurzelt.
Von Herzen persönlich.

Vom kleinen Fährhäuschen zum traditionsreichen Familienbetrieb: Unser Haus verbindet die Geschichte Oberkassels mit persönlicher Gastfreundschaft.

Das Bundeshäuschen vom Rhein aus gesehen – Foto von Klaus Großjohann
Das Bundeshäuschen am Oberkasseler Rheinufer · Foto: Klaus Großjohann
1903–1906 · Die Anfänge

Vom Fährhäuschen zum traditionsreichen Restaurant

Im Jahr 1903 erhielt Peter Hei die Erlaubnis, zwischen Oberkassel und Plittersdorf mit dem Motorschiff „Anna“ einen Fährbetrieb einzurichten. Für die wartenden Fahrgäste ließ die Gemeinde eine Wartehalle errichten.

Am 17. Mai 1906 erhielt Peter Hei außerdem die Konzession für eine kleine Restauration, in der Bier und alkoholfreie Getränke ausgeschenkt wurden. Später ruhte der Betrieb vermutlich für einige Zeit.

Historische Schankerlaubnis aus dem Jahr 1903
Schankerlaubnis von 1903.
Historisches Fährboot Christina auf dem Rhein
Die Fähre „Christina“.
1926–1970er · Wandel und Wiederaufbau

Die Fähre, der Krieg und ein neuer Anfang

Mit dem Kauf eines eisernen Nachens nahm Peter Hei den Fährbetrieb im Jahr 1926 erneut auf. Verantwortlich dafür war sein Sohn Heinrich, der bereits 1923 das Rheinschifferpatent erworben hatte. Etwa 20 Personen konnten mit der Fähre über den Rhein befördert werden. Heinrich Hei benannte das Fährboot nach seiner Frau und gab ihm den Namen „Christina“. Die Anlegestelle in Plittersdorf befand sich stromabwärts auf Höhe des Hauses Carstanjen.

Nach Heinrich Heis Tod am 2. Januar 1936 übernahm Martin Bauer sowohl die Gaststätte als auch den Fährbetrieb. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er gemeinsam mit dem Motorboot „Christina“ dienstverpflichtet und in Russland für Fährdienste eingesetzt.

Nach seiner Rückkehr nach Oberkassel musste Martin Bauer feststellen, dass die Gaststätte durch Beschuss vollständig zerstört worden war. Den Fährbetrieb nahm er jedoch umgehend wieder auf. Später übernahm Georg Käufer aus Mondorf die Fähre, bis der Betrieb im Jahr 1962 endgültig eingestellt wurde.

Die Gaststätte wurde von Werner Mißfeld und seiner Frau Klara an ihrem ursprünglichen Standort wieder aufgebaut. Das Ehepaar führte den Restaurantbetrieb bis weit in die 1970er-Jahre fort.

Historische Außen- und Innenansichten des Bundeshäuschens um 1960
Bundeshäuschen um 1960.
Ab 1949 · Bonn als Regierungssitz

Wie das Bundeshäuschen seinen Namen bekam

Nachdem Bonn 1949 zum Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland gewählt worden war, kehrten zunehmend Abgeordnete in das schön gelegene Restaurant am Rhein ein. So entstand in der Oberkasseler Bevölkerung schon bald der Name „Bundeshäuschen“. Man erzählte sich:

„Die Abgeordneten sind genauso oft hier wie im Bundestag. Drüben steht das Bundeshaus – und wir haben unser Bundeshäuschen.“
Seit 1978 · Familie Opgenorth

Ein Haus wird zur Familientradition

Seit 1978 prägten Eberhard und Monika Opgenorth gemeinsam das Bundeshäuschen. Im Jahr 1982 erwarben sie das Restaurant und erweiterten es 1991 zu dem heute weit über die Grenzen Bonns hinaus bekannten Ausflugs- und Speiserestaurant.

In den Jahren 2004 und 2007 stiegen die beiden Söhne Michael und René nach ihren Ausbildungen in den elterlichen Betrieb ein.

Michael absolvierte seine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Hotel Königshof in Bonn, zunächst unter der Leitung der Familie Eichholz und später unter der Althoff Gruppe. René erlernte den Beruf des Kochs im Restaurant anno auf dem Campus der damaligen Internationalen Fachhochschule Bad Honnef, der heutigen IU Internationalen Hochschule, unter Küchenchef Bruno Straub.

Seitdem bringen beide ihre Erfahrungen in das Bundeshäuschen ein. Michael ist heute vor allem hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf und alles, was dazugehört, verantwortlich. René verantwortet die Küche und sorgt mit seinem Team für das kulinarische Angebot. So tragen beide auf ihre Weise dazu bei, dass sich unsere Gäste im Bundeshäuschen wohlfühlen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Unser Team – gemeinsam für unsere Gäste

Die persönliche Atmosphäre im Bundeshäuschen wird auch von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geprägt. Ob in der Küche, im Service oder hinter den Kulissen: Gemeinsam sorgen wir dafür, dass sich unsere Gäste willkommen fühlen und ihren Besuch genießen können.

Mit Aufmerksamkeit, Einsatz und Freude an der Gastfreundschaft trägt unser Team jeden Tag dazu bei, unsere Devise mit Leben zu füllen: „Eine Spur persönlicher“.

Für dieses Miteinander und die Unterstützung im täglichen Restaurantbetrieb sind wir sehr dankbar.

In liebevoller Erinnerung

Monika Opgenorth – für immer ein Teil unseres Hauses.

Monika Opgenorth war über Jahrzehnte die gute Seele des Bundeshäuschens. Mit ihrer fröhlichen, offenen und herzlichen Art brachte sie Wärme in unser Haus und begegnete den Menschen mit echtem Interesse und einem offenen Ohr.

Für viele unserer Gäste war sie weit mehr als eine vertraute Gastgeberin. Sie nahm sich Zeit für ein Gespräch, hörte zu und stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Ob bei kleinen Alltagssorgen oder in schwierigen Momenten – auf ihre Anteilnahme und Hilfsbereitschaft konnte man zählen. Ihre Herzlichkeit und ihr Lachen machten das Bundeshäuschen für viele zu einem Ort, an dem sie sich willkommen und aufgehoben fühlten.

Ihr viel zu früher Tod im Jahr 2024 hat in unserer Familie und im Bundeshäuschen eine große Lücke hinterlassen. Was bleibt, sind die Liebe, die sie uns schenkte, die vielen gemeinsamen Erinnerungen und die Verbundenheit mit all den Menschen, deren Leben sie auf ihre Weise berührt hat.

Wir vermissen sie sehr. In unseren Herzen und in der Geschichte des Bundeshäuschens wird sie immer ihren festen Platz haben.

Heute · Gemeinsam weiterführen

Verbunden mit Oberkassel. Verwurzelt am Rhein.

Heute führen Eberhard, Michael und René die Familientradition fort. Gemeinsam bewahren sie die Werte und die persönliche Atmosphäre, für die das Bundeshäuschen seit Jahrzehnten steht, und entwickeln den Familienbetrieb behutsam weiter.

Durch seine unmittelbare Lage am Rhein gehört auch das Hochwasser seit jeher zur Geschichte des Bundeshäuschens. Besonders eindrucksvoll zeigte sich der Zusammenhalt mit den Menschen aus Oberkassel an Heiligabend 2023: Rund 30 Helferinnen und Helfer kamen zusammen, um die gesamte Einrichtung sowie zahlreiche Geräte und Vorräte vor dem steigenden Rhein in Sicherheit zu bringen. Dieses außergewöhnliche Engagement steht beispielhaft für die enge Verbundenheit des Bundeshäuschens mit seinem Heimatort.

Was einst als Wartehalle für Fährgäste und kleine Restauration begann, ist heute ein traditionsreicher Familienbetrieb und ein beliebtes Ausflugsziel direkt am Rhein. Dabei ist das Bundeshäuschen seinen Wurzeln und seiner besonderen Gastfreundschaft stets treu geblieben.

Wir freuen uns darauf, Sie auch in Zukunft bei uns begrüßen und nach unserer Devise für Sie da sein zu dürfen.

Unsere Devise

„Eine Spur persönlicher“

Wir freuen uns darauf, Sie auch in Zukunft bei uns begrüßen zu dürfen.

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Wir freuen uns auf Sie

Ihr Platz am Rhein.

Reservierungen nehmen wir gerne telefonisch entgegen.

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